Stimme und Ton in einer Diktat-App
Wie Skald entscheidet, in welchem Register zu schreiben ist — und warum wir nicht abdriften.
Eine Diktat-App trifft eine Entscheidung für den Nutzer: behältst du das Transkript wörtlich, mit allen Füllwörtern, oder bereinigst du? Wir haben uns für die Bereinigung entschieden — aber konservativ.
Das Cleanup-Modell weiß, in welche App du tippst. In Slack bleibt es locker. In einer Mail werden ganze Sätze gesetzt. Im Code bleibt das, was du gesagt hast, unangetastet — nur gesprochene Tokens wie „Komma“ oder „neue Zeile“ werden zu Zeichen.
Die Regel, auf die wir immer wieder zurückkommen: Wenn du einen Namen, einen Fakt oder eine Zahl nicht gesagt hast, fügt das Modell nichts hinzu. Wenn das Transkript mehrdeutig ist, bevorzugen wir die wörtliche Lesart. Der Nutzer ist der Autor. Das Werkzeug ist ein Schreiber.