Warum wir Skald gebaut haben

Notizen zum Bau eines Diktat-Werkzeugs, das Sprache als Werkstoff respektiert.

Skald ist altnordisch für Dichter — derjenige, der erzählt, was war, und niederschreibt, was bleibt. Wir wollten keinen weiteren AI-Assistant. Wir wollten ein Werkzeug, mit einer Taste, die man hält, und einem Cursor, der die Wörter auffängt.

Eine Taste, eine Stimme, ein Cursor

Die meisten Diktat-Tools laufen entweder in einem eigenen Fenster oder sitzen in einer einzelnen App. Beides passt nicht zu der Art, wie man tatsächlich arbeitet. Du hältst einen Hotkey, du sprichst, du lässt los. Der Text erscheint dort, wo der Cursor war. Das ist alles. Kein Fenster, kein Vorschau-Panel, kein Editor zum Kopieren.

Stille als Default

Audio bleibt im Arbeitsspeicher und geht nirgendwohin, wo es nicht hin muss. Die Bereinigung übernimmt ein Schreib-Assistent, der sich an die App anpasst, in die du gerade tippst — eine schnelle Notiz im Chat behandelt er anders als eine E-Mail an Fremde. Kein Analytics. Keine Telemetrie. Kein JavaScript-Tracker auf dieser Seite.

Wer mitlesen will, findet im Changelog jede Änderung — mit Datum und kurzer Begründung.