Skald auf Windows installieren, trotz SmartScreen-Warnung

Windows warnt beim ersten Start vor Skald. Warum das passiert, wie du in zwei Klicks weiterkommst und wie du selbst prüfst, dass die Datei von uns stammt.

Beim ersten Start des Installers zeigt Windows einen blauen Kasten: „Der Computer wurde durch Windows geschützt.“ Der Weg hindurch führt über „Weitere Informationen“ und dann „Trotzdem ausführen“. Diese Warnung sagt nichts darüber, ob eine Datei schädlich ist. Sie sagt, dass Microsoft Defender SmartScreen diese Datei noch nicht oft genug gesehen hat.

Unten steht, wie du in vier Schritten fertig wirst und wie du vorher selbst nachprüfst, dass der Installer wirklich von uns kommt.

Erst die richtige Datei

Skald gibt es für Windows 11 in zwei Varianten: x64 für die üblichen Intel- und AMD-Rechner, ARM64 für Geräte mit Snapdragon-Prozessor. Beide sind eigene native Builds, keiner ist eine Notlösung für den anderen.

Wenn du nicht sicher bist, welchen du brauchst: Einstellungen öffnen, System, Info. Unter „Gerätespezifikationen“ steht der Systemtyp. Taucht dort „ARM-basierter Prozessor“ auf, nimm ARM64, sonst x64. Beide Links stehen auf der Download-Seite.

Die vier Schritte

1. Installer starten. Die Datei heißt Skald-Setup-<Version>-win-x64.exe beziehungsweise -win-arm64.exe. Doppelklick.

2. Durch SmartScreen. Im blauen Kasten auf „Weitere Informationen“ klicken. Jetzt zeigt Windows den Dateinamen und den Herausgeber. Dort muss Tiamat UG (haftungsbeschränkt) stehen. Steht da etwas anderes oder „Unbekannter Herausgeber“, brich ab und lad die Datei erneut von heyskald.com. Passt der Herausgeber, klick auf „Trotzdem ausführen“.

3. Berechtigungen geben. Skald braucht Zugriff auf das Mikrofon und setzt sich in den Infobereich der Taskleiste. Beides fragt die App beim ersten Start ab.

4. Gerät verknüpfen und loslegen. Skald öffnet einen Browser-Tab zum Login. Einmal anmelden, dann merkt sich der Rechner das Gerät. Danach Hotkey halten, sprechen, loslassen. Der Text landet dort, wo der Cursor steht.

Warum Windows überhaupt warnt

Microsoft Defender SmartScreen arbeitet mit Reputation. Der Dienst schaut sich an, wie oft eine Datei bereits heruntergeladen und ausgeführt wurde, wie alt sie ist und wer sie signiert hat. Eine Datei, die erst seit ein paar Tagen existiert, hat diese Historie noch nicht. Also warnt Windows, und zwar unabhängig davon, was in der Datei steckt.

Jede neue Version setzt diesen Zähler in Teilen zurück. Es kann also passieren, dass du die Meldung beim Update wiedersiehst, obwohl die vorherige Version längst ohne Warnung lief. Das ist unangenehm und lässt sich von unserer Seite nicht abschalten.

Was wir dagegen tun: Jeder Build wird signiert, jede Version geht über denselben Weg auf dieselbe Domain. Reputation entsteht dadurch mit der Zeit. Wann SmartScreen für Skald schweigt, entscheidet allerdings Microsoft und nicht wir. Wir versprechen dir hier keinen Termin.

Wie du die Datei selbst prüfst

Zwei Handgriffe, unabhängig von SmartScreen.

Erstens die Herkunft: Lad den Installer ausschließlich über heyskald.com/de/download. Wir verteilen Skald über keinen Download-Katalog und über keinen Mirror.

Zweitens die Signatur: Rechtsklick auf die heruntergeladene Datei, Eigenschaften, Reiter „Digitale Signaturen“. In der Liste steht der Name des Unterzeichners. Über „Details“ und „Zertifikat anzeigen“ kommst du an den vollständigen Eintrag. Erwartet wird Tiamat UG (haftungsbeschränkt), das deutsche Studio hinter Skald.

Wenn es trotzdem klemmt

Kommst du über den blauen Kasten nicht hinaus, weil Windows die Datei als aus dem Internet stammend gesperrt hat, fehlt meist nur ein Häkchen: Rechtsklick auf die Datei, Eigenschaften, unten im Reiter „Allgemein“ „Zulassen“ ankreuzen, „Übernehmen“. Danach startet der Installer normal.

Auf einem verwalteten Firmenrechner kann eine Richtlinie die Installation grundsätzlich blockieren. Da hilft kein Klick, sondern nur die IT-Abteilung. Für den Fall haben wir Signatur- und Herstellerangaben oben so notiert, dass du sie weiterreichen kannst.

Wenn etwas anderes hakt, steht die Antwort oft schon in der FAQ. Und sonst: Skald für Windows laden und melden, was nicht funktioniert hat.